Google Swiffy - SWF Dateien nach HTML5 konvertieren

Google hat mit swiffy die Tage ein neues Werkzeug veröffentlicht, mit dem es Möglich ist, Adobe SWF-Dateien nach HTML5 zu konvertieren.

Swiffy by Google

Das Tool konvertiert natürlich keine Flash-Videos, aber Actionscript2 (Flash8) basierte Animationen und Programme lassen sich damit für HTML5 aufbereiten.

Hier  findet man ein paar Beispiele, was Swiffy bisher leistet.

Aus der SWF-Datei wird dabei ein komplexes JSON-Array erzeugt, welches anschließend von der Swiffy-Bibliothek weiterverarbeitet wird. Letztlich wird daraus dann Javascript-Code erzeugt, der mittels CSS3-Transformationen und Javascript-Logik die umgewandelte Flash-Datei zu neuem Leben erweckt.

Das Ganze funktioniert recht ordentlich mit WebKit-basierten Browsern.

Viel Spaß beim konvertieren.

jQuery mobile1.0beta ist da

Das jQuery Mobile Team hat heute die erste Beta Version veröffentlicht. Nach der eher schwachen alpha4-Version rückt damit das erste offizielle Release in greifbare Nähe.

Erstmals unterstützt jQuery Mobile nun auch Blackberry 5 und Opera Mini. Damit wird die Liste unterstützter Geräte um zwei weitere wichtige Kandidaten ergänzt.

Eine Liste mit den allen wesentlichen Änderungen ist hier zu finden.

Die Highlights sind unter anderem:

- Page Transitions sind zur Vorgänger- Version erheblich smoother geworden und auch das Scrollen wurde nochmals verbessert. 

- Die Ajax-Navigation wurde komplett überarbeitet und erlaubt jetzt besseres dynamisches Manipulieren der Seiten.

- Pfad-Typen wurden überarbeitet, wobei file:// URLs nun vollständig unterstützt werden. Somit steht auch dem Erstellen nativer Apps mittles phonegap  oder appcelerator nichts mehr im Wege.

Ein Blick auf die beta lohnt sich auf jeden Fall. Das Erstellen mobiler Webseiten und Apps wird damit erheblich vereinfacht.  Obendrein macht das Arbeiten mit jQuery Mobile auch noch Spaß.

Also nichts wie los - beta herunterladen und ausprobieren - Das nächste verregnete Wochenende steht schon vor Tür - die Zeit kann sinnvoll genutzt werden.

JavaScriptMVC - rockt

JavaScriptMVC  ist neben Backbone.js ein weiteres JavaScript-Tool für Fortgeschrittene. Es baut auf dem jQuery-Framework auf und bietet Web-Entwicklern umfangreiche Features zum Erstellen von Web-Clients.

Das MVC-Entwurfsmuster bildet dabei in gewohnter Weise die Grundlage für den Programmentwurf, sowie der Erweiterbarkeit und Wiederverwendbarkeit der eigenen Software.

JavaScriptMVC macht jedoch hier noch nicht halt, sondern bietet weiteren Komfort durch die Bereitstellung eines Build-Tools,  Code-Generatoren, einem Dependency-Managment, sowie Tools für Clientseitiges-Templating, zur Dokumentation, Debugging, Tests und sogar zum Aufräumen des Codes.

Vor allem die Code-Genaratoren erinnern etwas an Ruby on Rails und ermöglichen ein sehr schnelles Prototyping der eigenen Web-Anwendung.

Auf der JavasScriptMVC Website findet sich ein Beispiel, dass die Funktionsweise der Code-Generatoren und des Scaffolding aufzeigen. 

JavaScriptMVC ist mittlerweile in der Version 3.1.0 erhältlich. Das Framework bietet eine nahezu vollständige Sammlung an Werkzeugen und Methoden für die Erstellung von Web-Anwendungen. Die aktuelle Version überzeugt durch gute Dokumentation und nachvollziehbaren Beispielen.  

Fazit: JavaScriptMVC nimmt dem Entwickler mittels der Code-Generatoren eine Menge Arbeit ab und sorgt schon zu Projektbeginn für eine saubere Codestruktur. Wer vor hat eine neue Web-Anwendung zu erstellen, sollte unbedingt einen Blick darauf werfen. 

Neues Rückgrat für JavaScript Anwendungen

Backbone.js ist ein leichtgewichtiges JavaScript-MVC-Framwork für clientseitge Webanwendungen.  Wie bei jedem MVC-Framework, liegt auch hier der Augenmerk darauf, Daten und Anwendungslogik von der Präsentation zu trennen. 

Backbone.Model und Backbone.View sind hierbei die zwei Hauptklassen des Frameworks. Daneben bietet backbone.js noch weitere Klassen, wie z.B. Backbone.Collection, mit der sich die Daten eines Models zu einer Sammlung gruppieren lassen und natürlich eine obligatorische Backbone.Contoller Klasse. Ausserdem bietet backbone.js noch ein RESTful-JSON Interface, was das Rückgrat vollends abrundet. 

Sinn macht das ganze Framework schnell, wenn man komplexere Webanwendungen im Browser halten möchte und es z.B satt hat, Glue-Code zu schreiben der im DOM nach IDs sucht, um z.B  anschließend das HTML abzuändern. Mit backbone.js kann man sich solch Fummelei sparen.  Sobald sich im Model oder einer Collection bei backbone etwas ändert, erfahren die Views dies automatisch.

Jérôme Gravel-Niuet hat auf github ein nettes Beispiel  bereitgestellt, welches Anhand einer Todo-Liste zeigt, wie man mit backbone Anwendungen programmiert.

Doom im Browser - Dank Emscripten

Nachdem vor ein paar Tagen Fabrice Bellard mit seinem Javascript PC-Emulator für Aufregung in der Javascript Welt gesorgt hat, geht es ähnlich toll weiter.

Emscripten wandelt von LLVM erzeugten Bytecode in Javascript. Code der in C oder C++ geschrieben wurde, lässt sich damit in Javascript übersetzen und anschleißend im Browser ausführen. Emscripten hat auf github eine Demoseite  bereitgestellt, auf der umgewandelter Code bereits zu bewundern ist. 

Wer sich selbst ein Bild machen und gerne in alten Zeiten schwelgen will - hier der Link zu Doom im Browser. 

Emscripten ist übrigens selbst in Javascript geschrieben und ein weiterer Beweis, dass es sich bei Javascript um ein mächtiges Werkzeug handelt.

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